Graue Post

27. März 2010

Fernsprechsteckdosen ADo5 der Deutschen Post (DDR)

Filed under: Dosen — Schlagwörter: , , , , , , , , — Fernmeldegeist @ 17:54

ddr_ado5.pdf (551KB )

Belegung

Adapter

21. März 2010

Fasse dich kurz: Telefonieren in der DDR

Filed under: Mediathek, Videos — Schlagwörter: , , , , — Fernmeldegeist @ 21:04

Von Klingelfeen und Stöpselmiezen, eisernen Jungfrauen und Roten Telefonen, von ungewöhnlichen Telefonaten und gewagten Verbindungen.
Das Fernsprechwesen – es entwickelt sich. Nur nicht so, wie Millionen DDR-Bürger es sich erhoffen. Auf ein Telefon warten manche länger als auf einen Trabi. Und viele bekommen nie eines. 1989 zählt man gerade elf Anschlüsse auf 100 Bürger. 95 Prozent der Ortsvermittlungstechnik tut schon seit 60 Jahren Dienst. Die sonst so medaillenverliebte DDR hat hier eindeutig die rote Laterne. Am Anfang stöpseln noch die legendären Fräulein vom Amt die raren Verbindungen, flicken wagehalsige Entstörer die blanken Leitungen, stehen Schlangen vor ewig kaputten Münzfernsprechern. Weil die Verbindungen der Post nie ausreichen, entstehen mindestens 23 nichtöffentliche Fernmeldenetze – für die Stasi, das Militär, die Kombinate …

Störungen im öffentlichen Netz stehen an der Tagesordnung und einheitliche Vorwahlnummern gibt es nicht. Doch wer endlich einen privaten Anschluss bekommt ist glücklich und nimmt auch in Kauf, den Anschluss mit bis zu vier „Teilnehmern“ zu teilen. Und mit gigantischem Aufwand hört dann manchmal auch die Stasi mit. Telefonieren in der DDR. Ein langer Weg vom „Fasse dich kurz“ bis zum „Ruf mal an“. Von der Stunde Null im Frühjahr 1945, als die Sieger die letzten Leitungen kappten, bis zu den Piratenstreichen der Wendezeit reicht der Bogen einer Geschichte, über der, wie überall in der DDR, der Satz steht: Not macht erfinderisch. Leidgeprüfte „Teilnehmer“ oder solche, die es endlich werden wollten, gestandene Postler aus Mühlhausen, Leipzig und Dresden, der letzte Postminister, Günter Schabowski und viele andere berichten über große Probleme und kleine Schritte beim Telefonieren in der DDR.

Erstausstrahllung auf dem MDR. am 27.12.2007
Dauer: 45:00

Download-Möglichkeit

Links:
http://www.mdr.de/doku/5005812.html

http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000005475&seite=1

16. März 2010

Info-Quicke: Abschaltung der DDR-Vorwahlen

Filed under: Info-Quicke, Nummern & Buchstaben — Schlagwörter: , , , , , — Fernmeldegeist @ 19:39

Am 01.06.1992 wurden die Ortsvorwahlen des DDR-Telefonnetzes entgültig abgeschaltet. Damit waren nach der Integration ins Netz der Bundespost nur noch die neuen Vorwahlen der fünf „Neuen“ erreichbar.  Diese liefen über die ZVSt 3 – Berlin. Da dort der komplette Rufnummernraum 031 bis 039 zur Verfügung stand, wurden die DDR-Vorwahlen  dort abgebildet.
Weitesgehend wurde dabei versucht den bisherigen ONKZ der Deutschen Post (Ost) beizubehalten und einfach eine 3 voranzustellen. Daraus ergeben sich die heute üblichen bis fünfstelligen Ortsvorwahlen in den neuen Bundesländern.

Der Rufnummernplan sieht stark vereinfacht so aus:

030  –  Berlin
031  –  Prüfnummern (VNB-Ansage)
032  –  ortsungebundene Nummern (Internettelefonie)
033-9 – Mecklenburg-Vorpommern,  Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Niedersachsen (Amt Neuhaus)

Quelle:AVON von 1992 http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:AVON1992.jpg&filetimestamp=2009092119071

Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vorwahl_03_(Deutschland)

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