Graue Post

15. März 2010

Amtliches Verzeichnis der Ortsnetzkennzahlen (AVON)

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Die Ortsnetzkennzahl (ONKZ) bildet zusammen mit der Verkehrsausscheidungszeiffer (VAZ) die Ortsvorwahl.
Wer einen Teilnehmer einem anderen Ort erreichen will, muss die ONKZ des dortigen Ortsnetzes (ON) kennen.
Dazu wurde zu Zeiten der Deutschen Bundepost das „Amtliche Verzeichnis der Ortsnetzkennzahlen“ kurz AVON herausgeben.
Später hieß dieses Büchlein etwas einprägsamer „Das Vorwahlverzeichnis“.
Dieses wurde bis 2001 von der DeTeMedien herausgeben, die auch die Telefonbücher veröffentlicht.
Seitdem sind die Ortsvorwahlen nur noch im Internet auf dem neusten Stand zu finden.

Z.B. unter der gut zu merkenden Adresse
http://www.t-info.de/application;tisid=D1m5wybZCBy8gj4ZNbe6JRbQJDuwse2Y7GeyBT9bnHkXgR1OV9gV!-1401615647!177836370!3060!3061?origin=plzvorwahlen.jsp&event=bea.portal.framework.internal.refresh&pageid=PLZVorwahlen&tinfo.content_id=16020&tinfo.object_id=start
Ermittlung der Vorwahl anhand der Postleitzahl oder des Ortes bzw. Ermittlung des Ortsnamens anhand der Vorwahl
Kürzer: http://www.t-info.de dann weiter übers Menü

Besser zu merken ist sicher ONKZ.de. Auch Ort lässt sich entweder von der ONKZ auf den Ort schließen oder umgekehrt.

Da die ONKZ von einer Behörde zugewiesen sind, findet sich auf der Webseite der Bundesnetzagentur eine umfangreiche Datenbank mit allen Gemeinden Deuschlands und deren Vorwahl.
Diese DB wird jährlich aktualisiert und umfasst in der aktuellen Version von 2005 über 20.000 Einträge.
Es gibt aber weitaus weniger Ortsnetze, denn die Datenbank ist nach dem offiziellen Gemeindeschlüssel als Primärschlüssel aufgebaut. Dadurch wird fast jede Gemeinde in Deutschland aufgeführt, auch wenn sie als Stadtteil zu einer Stadt eingemeindet wurde.

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